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Das Vergeuden seines Vermögens

Hauptteil · Volltext-Kapitel aus dem Buch Ratschläge der Salaf · Als PDF lesen

Wenn Allah einen versorgt und einem erlaubten Besitz zukommen lässt, dann ist das ein Geschenk, für das man dankbar sein sollte.

Durch dieses Geschenk stehen einem zugleich zahlreiche Türen offen, Gutes zu tun – was auch ein Geschenk ist.

Wie schlimm ist es dann, diesen erlaubten Besitz stattdessen für Verbotenes zu verwenden.

Damit schlägt man nicht nur undankbar all diese Türen wieder zu, sondern vergeudet damit auch seinen Besitz.

In seinem Werk „Islah al-Mal“ führt Ibnu Abi d-Dunya eine Überlieferung an, in der es heißt:

سَأَلَ رَجُلٌ سَعِيدَ بْنَ جُبَيْرٍ عَنْ نَهْيِ النَّبِيِّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ عَنْ إِضَاعَةِ الْمَالِ، قَالَ: هُوَ أَنْ يَرْزُقَكَ اللهُ رِزْقًا حَلَالًا فَتُنْفِقَهُ فِيمَا حَرَّمَ اللهُ عَلَيْكَ

„Ein Mann fragte Sa'id ibnu Jubair nach dem Verbot des Propheten صلى الله عليه وسلم , das Vermögen zu vergeuden.

Er sagte: ‚Es ist, dass Allah dich mit erlaubter Versorgung beschenkt und du sie dann für das ausgibst, was Allah dir verboten hat.‘“

Möge Allah uns zu dankbaren Dienern machen, die verantwortungsvoll mit dem umgehen, was Allah ihnen geschenkt hat. Amin.