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Beispiel einer Aussage von Daniel Haqiqatjou

Volltext-Kapitel aus der Schrift Einige Hinweise zu Entwicklungen im englischsprachigen Raum · Als PDF lesen

Während ich an dieser Schrift arbeitete, schickte mir ein Bruder einen Beitrag von Daniel Haqiqatjou über die Da'wah Najdiyyah, die als gutes Beispiel für unaufrichtige Beweisführungen dienen kann. So behauptet er, die Anhänger der sogenannten Wahhabiyyah würden alle Befolger der vier Rechtsschulen von vornherein aus dem Islam ausschließen, selbst die Anhänger der hanbalitischen Rechtsschule! Als Beweis für diese Behauptung führt er die Aussage eines Gelehrten an, die besagt, dass manche Menschen vom Christentum zu islamischen Gruppen konvertieren, welche aber in Wirklichkeit Grabanbeter sind – somit gehen sie nur von einem Irrglauben in den anderen. Daraus entnimmt Haqiqatjou:

Tatsächlich wurde in dem als Beweis angeführten Text aber

Tatsächlich widerspricht diese Behauptung in jeder Weise der Realität, da Personen wie Malik oder asch-Schafi'i bei allen Vertretern und Anhängern der Da'wah Najdiyyah als große und bedeutende Gelehrte zählen. Zudem war Muhammad ibnu 'Abdil-Wahhab selbst hanbalitischer Gelehrter und die meisten Anhänger der Wahhabiyyah zählen sich der hanbalitischen Rechtsschule zu! In Wirklichkeit bezieht sich die Kritik also in keiner Weise auf die Rechtsauffassungen verschiedener Gelehrter, sondern auf fundamentale Glaubensinhalte, wie das erwähnte Anbeten von Gräbern.